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Wir trauern um Josef Niedermeier aus Taufkirchen.

NiedermeierDer Schützengau Dorfen, der Schützenbezirk Oberbayern und der Bayerische Sportschützenbund trauern um Josef Niedermeier aus Taufkirchen.

Als Ehrengauschützenmeister, Ehrenbezirksschützenmeister und Landesehren-mitglied war Josef Niedermeier, der am 30. Juni im Alter von 93 Jahren verstorben ist, über Jahrzehnte hinweg eine prägende Persönlichkeit im bayerischen Schützenwesen.

Geboren wurde Josef Niedermeier am 4. März 1933 in Elsenbach bei Neumarkt St. Veit, er machte nach seiner Schulzeit eine Schreinerlehre und im August 1958 bekam er eine Stelle bei Himolla in Taufkirchen und zog in die Vilsgemeinde. Dort lernte er auch seine Frau Irmi kennen und beide zogen drei Kinder groß.
1964 sattelte er als Versicherungsvertreter in das Finanzwesen um und gut drei Jahrzehnte betreute er seine Kunden bei allen Versicherungsangelegenheiten. In diesen Jahren wurde Josef Niedermeier Mitglied bei den beiden Taufkirchnern Schützenvereinen Jungschützen und Altschützen und gleichzeitig begann für ihn eine ehrenamtliche Laufbahn. In den Jahren von 1970 bis 1975 war er Gausportleiter im Schützengau Dorfen und anschließend war er drei Jahre als Gauschützenmeister aktiv.

Sein Organisationstalent, seine Sachlichkeit und seine Fähigkeit, Menschen zusammenzuführen, machten ihn weit über die Grenzen seines Heimatgaus hinaus bekannt.

1978 wählten ihn die oberbayerischen Delegierten zum 1. Bezirksschützenmeister. 18 Jahre lang war dann Josef Niedermeier Chef der oberbayerischen Schützen. In seine Amtszeit fielen große Entscheidungen, er führte ein neues Bezirkswappen ein und auch die Standartenweihe in Prien am Chiemsee bleibt in Erinnerung.
Auch nach 1996, als er sein Amt als Bezirksschützenmeister nach 18 Jahren an Otto
Sixl weitergab, sorgte er für weitere prägende Schützenveranstaltungen. Als leidenschaftlicher Schafkopfer rief er erstmals 2000 ein Schafkopfturnier auf der Olympiaschießanlage aus, das bis heute noch von seinen Mitstreitern weitergeführt wird. Das Schafkopfspiel war für Josef Niedermeier nicht nur Zeitvertreib, neben Leidenschaft war dieses Spiel für ihn auch Ansporn um im hohen Alter geistig fit zu sein. Josef Niedermeier durfte bei seinem wöchentlichen Kartenspiel auch einen „Sie“ ansagen und seine „8 Haxen“ hängen als Erinnerung seither in der Stube beim Wirt in Kienraching.

Auch im Schützengau Dorfen hat Josef Niedermeier Spuren hinterlassen. Für die „Ältesten“ des Schützengaues Dorfen hat er eine Ehrenscheibe spendiert, die mittlerweile 25mal ausgeschossen wurde. Auch er selbst war heuer zum Jubiläum noch aktiv am Stand dabei und kämpfte im April noch als Auflageschütze um Ringe und Blattl.

Josef Niedermeier war aber auch nach seiner Funktionärstätigkeit bei den Schützen im Ehrenamt aktiv. Er gehörte er zu den Gründern des Fördervereins Schloss Taufkirchen und übernahm dessen Vorsitz. Mit großem Einsatz setzte er sich für den Erhalt des Wasserschlosses als kulturelles Zentrum seiner Heimatgemeinde ein.
Für seine außergewöhnlichen Verdienste erhielt Josef Niedermeier zahlreiche hohe Auszeichnungen. Bereits 1993 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
Es folgten unter anderem die Goldene Verdienstmedaille des Bezirks Oberbayern sowie höchste Ehrungen des Bayerischen Sportschützenbundes und des Deutschen Schützenbundes. 1996 ernannte ihn der Schützenbezirk Oberbayern zum Ehrenbezirksschützenmeister, im gleichen Jahr verliehen ihm die Delegierten beim Bayerischen Schützentag in München die Ehrenmitgliedschaft des Bayerischen Sportschützenbundes.
Sein Wirken bleibt Vorbild und Verpflichtung zugleich. Der Bayerische Sportschützenbund und der Schützengau Dorfen mit seinen Schützen werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Einladung zum Abschluss der Rundenwettkämpfe 2025/2026 und Gaumeisterehrung 2026

am Montag, 4. Mai 2026 in der Gauschießstätte in Oberdorfen
Beginn: 19.00 Uhr

Wir laden in diesem Jahr die Rundenwettkampf-Einzelsieger und die 1.- bis 3.-Platzierten der Gaumeisterschaft persönlich ein. Siehe anhängende Liste.
Die jeweiligen Ergebnislisten der Gaumeisterschaft sind hier einsehbar.

Bitte meldet uns die Schützinnen und Schützen, die bereits seit 25 Jahren aktiv Rundenwettkampf schießen, damit wir die Ehrung für 25 Jahre RWK durchführen können.

Schaut darauf, dass die eingeladenen Schützinnen und Schützen auch zur Meisterehrung kommen und gebt uns bitte unter E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder Handy/WhatsApp 0162-9195321 bis zum 30. April Bescheid, wer zur Meisterehrung kommt, damit wir planen können.

Wir freuen uns, viele Schützinnen, Schützen und Vereinsvertreter zur Meisterehrung mit Stehempfang begrüßen zu dürfen und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
SCHÜTZENGAU DORFEN

Gertraud Stadler
1.Gauschützenmeisterin

Download Einladungsliste Gaumeisterehrung_2025

Download Flyer

RWK-Ergebnisheft Gau Dorfen 25,26

RWK-Ergebnisheft Gau Dorfen 25,26_kurz

Bericht zur Jahreshauptversammlung 2026

Der Schützengau Dorfen erwägt eine Erweiterung der Gauschießanlage im Erdgeschoss des früheren Oberdorfener Schulgebäudes. Bei der Jahreshauptversammlung wurde über eine mögliche Nutzung diskutiert, nachdem zu Beginn des Jahres durch den Auszug der Reinigung Heilmeier die dortigen Räume frei wurden. Gauschützenmeisterin Gertraud Stadler und ein Teil der Gauvorstandschaft hat bereits bei der Stadt Dorfen angefragt, ob der Gau dort Platz bekommen würde, um das Angebot für den seit 40 Jahren dort laufenden Schützensport auszubauen.

Im weiteren Verlauf der Versammlung zogen die Verantwortlichen eine durchwegs positive Bilanz. Mit derzeit 4252 Schützinnen und Schützen aus 38 Gauvereinen konnte vor allem durch den Zuwachs in der Schülerklasse auch die Mitgliederzahl gegenüber dem Vorjahr um 71 Neuzugänge gesteigert werden.

Stolz ist der Gau Dorfen die jüngsten sportlichen Erfolge. Herausragend dabei war der Weltmeistertitel von Maximilian Dallinger (Isental Lengdorf) mit dem Luftgewehr und die Silbermedaille von Eva Greimel (Rimbachquelle Hofgiebing), die sie mit der Luftpistole bei der U16-Europameisterschaft gewann.

Mit hohen Auszeichnungen wurden Funktionäre aus der Gauvorstandschaft und aus einigen Gauvereinen für ihre langjährigen Verdienste um das Schützenwesen geehrt. Der stellvertretende Bezirksschützenmister Johannes Enders bedankte sich während der Jahreshauptversammlung des Schützengaues Dorfen bei den Geehrten für ihre Mitarbeit im Gau und auch im Bezirk Oberbayern. Zusammen mit Gauschützenmeisterin Gertraud Stadler und Dorfens Bürgermeister Heinz Grundner verlieh er die Ehrenzeichen mitsamt Urkunden und hob dabei auch hervor, dass mit dieser ehrenamtlichen Arbeit auch der Schützensport gefördert wird.

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Mit der Verdienstnadel des Bezirkes Oberbayern wurden Franz Bachmaier, Schützenmeister von Eichenlaub Kalling, Robert Bauer, Kassierer von Feuerschützen Hohenpolding, und Wolfgang Manhart, Sportleiter von Eichenlaub Kraham geehrt. Die kleine Ehrennadel Gold des Deutschen Schützenbundes (DSB) bekam Simon Irl, Schützenmeister von Stephanstaler Kögning, und das Ehrenkreuz Bronze des DSB erhielt Jürgen Kögl, Sommerbiathlontrainer von Isental Lengdorf. Das Ehrenkreuz Silber des DSB erhielt Anton Drexler, 2. Gaukassier von Goldaria Schwindegg, und das Große Ehrenzeichen Silber des Bayerischen Sportschützenbundes gab es für Peter Stadler, Gaupressereferent von Höhenluft Gmain.

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Weitere Ehrungen mit der Silbernen Gams oder der Verdienstnadel gab es für langjährige Arbeit in den Schürzenvereinen für Claudia Forster-Horn, Gabriele Daller, Franz Christian Moser, Martina Steinbichler, Christian Lichtensperger, Elias Meindl, Roswitha Feldhofer, Markus Schöttl, Andreas Stützelberger, Nicole Auer, Anton Huber, Martin Grandinger, Alois Daller, Rudolf Jodl, Julian Bauer, Johannes Huber, Josef Lohmeier, Michael Seisenberger, Rita Bachmayer und Johannes Tafelmeier.

Berichtheft zum Download

Bilder und Text: Peter Stadler

Gauschützenball 2026 in Hofgiebing

Der Wörthmüller-Saal in Hofgiebing war am Freitag beim Ball des Schützengaues Dorfen ausgebucht und rund 20 Gauvereine waren mit ihren Schützenkönigen zur Traditionsveranstaltung gekommen. Der Schützenverein Rimbachquelle Hofgiebing erwies sich als perfekter Gastgeber und stand der Gauschützenmeisterin Gertraud Stadler und ihrer Vorstandschaft nicht nur bei der Organisation und Vorbereitung der langen Ballnacht zur Stelle. Die Hofgiebinger übernahmen die Saaldekoration und die Parkplatzeinweisung und hatten zudem in der Wirtsstube eine Bar aufgebaut, die regen Zuspruch fand.
Aus den Nachbargauen hatten heuer die Gauschützenmeister Erich Jungwirth (Gau Mühldorf) und Helmut Schwarzenböck (Wasserburg-Haag), beide aus der Gemeinde Obertaufkirchen, keine weite Anreise und unter den Ehrengästen waren auch Obertaufkirchens Bürgermeister Franz Ehgartner sowie Dorfens Stadtchef Heinz Grundner und Ehrengauschützenmeister Georg Schatz dabei. Für die Tanzmusik sorgte die Band „Musik Mafia“.
Zwei Auftritte lockerten den Abend auf. Den Anfang machte die Tanzgruppe „Dance Fusion“ aus Grüntegernbach und die Hofgiebinger Jungschützen bewiesen, dass sie nicht nur mit ihren Schießleistungen überzeugen können: Für ihre flotte Tanzeinlage bekamen die Jungs und Mädels viel Beifall.
Mit Spannung erwartet und im Mittelpunkt stand aber wieder die Proklamation der neuen Gauschützenkönige. Im November wurden beim Gauschießen die jeweiligen Könige ausgeschossen und seitdem war nur bekannt, welche Schützen es auf die ersten drei Plätze geschafft hatten.
Neuer Gauschützenkönig mit der Luftpistole wurde Kilian Meindl (Altschützen Grüntegernbach) mit einem 48,1-Teiler, Vizekönig wurde Josef Feldhofer (Neuedelweiß Landersdorf, mit einem 82,2 Teiler und dahinter folgte Nick Lauterborn (Schloßschützen Hubenstein) mit einem 102,6-Teiler. Mit dem Luftgewehr wurde wie bereits vor drei Jahren Andreas Landesberger (Eichenlaub Wambach) mit einem 59,1-Teiler König und nahezu gleichwertig schossen Stefan Fellermayer (Schützengesellschaft Moosen) mit einem 93,6-Teiler und Markus Pleiner (Vilstaler Kienraching) mit einem 94,4-Teiler. Bei den Damen setzte sich Nicole Wendlinger (Kienraching) mit einem 67,1-Teiler gegen Ramona Spitzenberger (Altschützen Dorfen) mit einem 88,4-Teiler und Eva Angermaier (Tannengrün Geislbach) mit einem 97,9-Teiler durch.
Gaujungendkönig wurde Michael Mesner (Stephanstaler Kögning) mit einem 75,4-Teiler, es folgten Tobi Raab (Hofgiebing) mit einem 109,2-Teiler und Irmgard Holme (Moosen) mit einem 114,6-Teiler. Bei den Schützen mit Auflage holte sich Franz Pfanzelt (Höhenluft Gmain) mit einem 42,5-Teiler den Sieg vor Edeltraud Neumaier (Hofgiebing) mit einem 62,1-Teiler und Anton Stimmer (Germania Hampersdorf) mit einem 84,2-Teiler).

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Fünf neue Gauschützenkönige wurde proklamiert. V.l.: Franz Pfanzelt, Andreas Landesberger, Nicole Wendlinger, Kilian Meindl und Michael Mesner.

Weitere Bilder:

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 Text und Foto: Peter Stadler

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2026

Sehr geehrte Schützenmeisterinnen und Schützenmeister,
sehr geehrte Schützinnen und Schützen,

hiermit laden wir Sie zur Jahreshauptversammlung des Schützengaues Dorfen
am Samstag, den 21. Februar 2026
um 19:30 Uhr
in die Gauschießstätte in Oberdorfen recht herzlich ein.

Tagesordnung zur Versammlung:

  1. Begrüßung
  2. Totengedenken
  3. Berichte
  4. Grußworte
  5. Ehrungen
  6. Wünsche und Anträge

Wir bitten euch, für das Totengedenken die Sterbebilder eurer im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder bis 7.02.2026 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. zu schicken.

Das Formular für die Beantragung von Ehrungen mit der silbernen Gams oder der Verdienstnadel des BSSB findet am Ende des Artikels. 
Bitte die Ehrungsanträge bitte bis spätestens 7.02.2026 bei Gertraud Stadler, Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.), abgeben.

Berichtsheft:

Berichtsheft 2025 Online

Wir würden uns freuen, viele Vereinsvertreter zur Versammlung begrüßen zu dürfen.

mit freundlichen Grüßen

SCHÜTZENGAU DORFEN

gez. Gertraud Stadler
1.Gauschützenmeisterin

 

Download Einladung Jahreshauptversammlung 2026

Download Antrag Ehrungen: docx pdf

Empfang von Luftgewehrweltmeister Maxi Dallinger in Lengdorf

Lengdorf und der Schützengau Dorfen hat seinen neuen Luftgewehr-Weltmeister Maximilian Dallinger hochleben lassen. Die Schützenkameraden von Isental Lengdorf, Familie, Freunde und Vertreter von der Politik und dem Schützenwesen standen Spalier und feierten den Goldmedaillengewinner von Kairo. In Ägypten hat Maxi Dallinger bei der Weltmeisterschaft vor gut einer Woche sensationell den Titel mit dem Luftgewehr geholt und gewann zudem Silber mit der deutschen Luftgewehrmannschaft.
Diese Erfolge sicherten dem Lengdorfer zwei Einträge in die Goldenen Bücher des Landkreises Erding und der Gemeinde Lengdorf. Landrat Martin Bayerstorfer bedankte sich bei Maxi Dallinger und den insgesamt 14 000 Schützen des Landkreises Erding, dass das Schützenwesen so erfolgreich präsentiert wird. Bayerstorfer lobte Dallinger als eine herausragende Persönlichkeit und als Aushängeschild für den Landkreis Erding: „Solche Vorbilder braucht man und wenn einer unglaublich erfolgreich ist findet das auch Nachahmer bei der Jugend.“ Auch die Gemeinde Lengdorf ist stolz auf ihren neuen Weltmeister. Bürgermeisterin Michèle Forstmaier freute sich über den Lengdorfer Spitzensportler.
Landesschützenmeister Christian Kühn gratulierte Maxi Dallinger zu seinem erfolgreichen Wettkampf, der sehr nervenaufreibend war. Dies, so Kühn verdient allergrößten Respekt. Der stellvertretende Bezirksschützenmeister Johannes Enders erinnerte an die vielen Meisterschaftsergebnisse aller erfolgreichen Lengdorfer Schützen. Die Isentalschützen, so Enders, sind immer vorne mit dabei gewesen und mit Maxi Dallinger haben sie die Krone im Verein. Dorfens Gauschützenmeisterin Gertraud Stadler hob in ihrer Gratulation die früheren Erfolge von Maximilian Dallinger hervor, und stellte fest, dass er nun als Einzelweltmeister ganz oben stehen darf.
Maximilian Dallinger selbst durfte viele Autogrammkarten unterschreiben und anschließend gab es noch einen kleinen und interessanten Rückblick über seinen Weltmeisterkampf. In den bisherigen Bundesligawettkämpfen dieser Saison hatte Dallinger viermal das Optimum von 400 Ringen erzielt. Auch die Vorbereitungen in den Wochen davor sind gut gelaufen, so Dallinger, und so ging es mit dem Ziel Finale nach Kairo. Als sechster mit 60 geschossenen Zehnern qualifizierte er sich dann für das Finale, das er am Ende mit weiteren 24 Zehnern und 0,3 Ringen Vorsprung für sich entscheiden konnte. Mit dem Sieg qualifizierte er sich nun auch für das Weltcupfinale, das Anfang Dezember in Doha stattfindet.

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Lengdorf und die Schützen feiern ihren Weltmeister. V.l.: Johannes Ender, Michèle Forstmaier, Christian Kühn, Rosmarie Dallinger, Maxi Dallinger, Hubert Dallinger, Nicole Haiker, Martin Bayerstorfer und Gertraud Stadler.

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Dallinger schrieb einen Eintrag in das Goldene Buch des Landkreises Erding

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Maxi Dallinger muss Spalier laufen

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Autogrammstunde

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Gertraud Stadler und Maxi Dallinger

Text und Fotos: Peter Stadler

Maximilian Dallinger ist Weltmeister !

Lengdorf (sta) – Bei der Schießsport Weltmeisterschaft in Kairo (Ägypten) ist Maximilian Dallinger sensationell Weltmeister mit dem Luftgewehr geworden. Erst mit dem letzten Schuss (10,2 zu 9,9) sicherte sich der Lengdorfer die Goldmedaille.
Maximilian Dallinger ging mit 632,6 Ringen als sechster nach der Qualifikation ins Finale der besten acht Schützen. Die Quali mit 634,6 Ringen gewonnen hatte der spätere Silbermedaillengewinner Victor Lindgren aus Schweden. Maximilian Dallinger startete im Finale mit einer 10,7 und einer 10,9 und lag nach der zweiten Fünferserie mit 105,2 Ringen an der Spitze. Kurzzeitig wechselte die Führung, aber Dallinger blieb dran und vor dem letzten Schuss lag er mit dem Schweden gleichauf und kämpfte um Gold. Dies sicherte sich Maximilian Dallinger mit einer 10,2 mit insgesamt 252 Ringen, Lindgren schoss eine 9,9 und wurde mit 251,7 Ringen Zweiter.
Eine Silbermedaille gewann Dallinger zudem noch mit der Mannschaft. Hinter China, das mit 1898,4 Ringen einen neuen Mannschaftsweltrekord erzielte wurde Deutschland mit Dallinger (632,6 R.), Maximilian Ulbrich (631,2 R.) und Daniel Bühlmeyer (629,9 R) Zweiter.
Maximilian Dallinger scheint derzeit gut in Form zu sein. Auch in der Bundesliga, in der er für den SV Pfeil Vöhringen startet, hat er in den ersten vier Wettkämpfen mit jeweils 400 Ringen jeweils das Optimum erzielt. Weitere Infos zur Schützen-WM und zur Bundesliga gibt es auch unter www.dsb.de.

Rundenwettkampffinale der Wurfscheibenschützen

Der Endkampf der diesjährigen Rundenwettkampfsaison wurde wieder auf der Wurfscheibenanlage an der Olympiaschießstätte in Hochbrück ausgetragen. Insgesamt 40 Schützen aus den sieben Mannschaften des Bezirkes Oberbayern traten an und ermittelten in jeweils vier Runden die Jahressieger.
Der WTC Taufkirchen landete am Ende mit 240 Treffern auf Platz fünf. Für Taufkirchen kamen Richard Hiermann, Georg Wiesheu und Herbert Waitl mit jeweils 80 getroffenen Scheiben in die Wertung. Ersatz waren Manfred Schmidt (70) und Johann Seisenberger (64).
Der Titelverteidiger aus Mainburg war auch heuer wieder bestens aufgestellt und mit 265 Treffern war man am Ende in der Mannschaftswertung klar vorne. Als bester Einzelschütze kam für den WTC Mainburg Michael Goldbrunner mit 90 Treffern in die Wertung und auch Stefan Veit (WTC Dachau) traf 90 Scheiben. Am Endkampf mit dabei waren auch: WTC Mühldorf (255), WTC Thannhausen (253), WTC Dachau (250), WTC Freising (240) und SG Adler Kirchseeon (212).
Text: Peter Stadler

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